„if it doesn’t challenge you – it doesn’t change you“

Palma de Mallorca – das Reiseziel unzähliger Touristen stand auch auf meiner Liste in diesem Jahr. Was genau mich und meinen Assistenten Alexander erst vor kurzem dahin verschlagen hat, kann ich Euch heute erzählen: Fujifilm bot uns die Gelegenheit eine neue Kamera zu testen (das genaue Fabrikat darf ich leider nicht vor Markteinführung verraten). Darüber hinaus haben wir einen Film und eine Fotostrecke mit und über diese Kamera auf Mallorca produziert.

Äußerst spannend für mich dieses Mal: Ich war Testimonial und Regisseur zugleich – eine ganz neue (und durchaus nicht ganz leichte) Anforderung, sich selbst auch vor der Kamera zu beurteilen. Aber „if it doesn’t challenge you – it doesnt’t change you“ und ich wollte mich der Herausforderung stellen. Der Tenor des kleinen Imagefilms lautet: „Thorsten auf Reisen mit Kamera XY“. Dieser Spot und die dazugehörige Fotostrecke werden der neuen Kamera zur Markteinführung ein Gesicht geben.

Gefilmt haben wir das Ganze auf der neuen Fujifilm X-T2. Ich war sehr gespannt darauf, sie im Einsatz zu erleben und muss sagen, ich war überrascht. Fuji ist da ein sehr guter Wurf gelungen – das Filmbild direkt aus der Kamera hat meinen Qualitätsstandard auf jeden Fall bei weitem übertroffen. Besonders spannend fand ich es im Fuji-eigenen Acros-Filmsimulations-Modus zu drehen, welcher dem Footage direkt den Look der bekannten Fuji Acros-Filme verleiht. Ein benutzbares Grading hat man somit auch schon und – viel entscheidender – die Ergebnisse sind von eine Qualität, welcher es kaum noch Anpassung im Grading bedarf – wie wir gerade selbst im Schnitt feststellen. Die genaue Belichtung ist jedoch entscheidend, wenn man im Across-Modus filmt, andernfalls ist das Material verloren. Noch eine Handlungsempfehlung für diejenigen, die nun zu gerne “unken” möchten: selbst ausprobieren und testen à dann mitreden.
Auch wenn diese Technik noch in gewisser Weise in den Kinderschuhen steckt, so wird es doch die Zukunft sein, in dieser Art zu filmen. Man darf also gespannt sein, was in den nächsten Jahren noch alles passieren wird. Ein Verbesserungsvorschlag, der vielen die Anwendung einfacher machen würde: Die Kamera besitzt zwei Kartenslots. Toll wäre es, wenn man dann im Filmsimulations-Modus filmt, das Footage mit dem Look auf die eine Karte geladen wird und das unbehandelte Footage auf die andere Karte. Damit würde man alle Möglichkeiten als Filmer behalten. Vielleicht inkludiert Fuji dieses nochmal in einem Firmenware Update. Lohnen würde sich das auf alle Fälle.

Ansonsten ist schon von anderer Seite viel über das Handling der Kamera geschrieben worden, was ich nur bestätigen kann. Alles ist sehr übersichtlich angeordnet, leicht zu bedienen und die Kamera kommt sehr wertig und kompakt daher. Als herausragend haben wir die internen Tonaufzeichnung wahrgenommen – die Kamera besitzt schon ab Werk eine bombige Soundmitnahme. Wir haben die X-T2 zum Filmen in ein Chrosziel Rig integriert, so kann man die Kamera absolut professionell einsetzen.

Sobald die Ergebnisse freigegeben sind, werde ich sie auf dem Blog und meiner Website veröffentlichen. Bei Fragen zur Kamera, schreibt mir gerne eine Nachricht.

 

 

 

2 Comments

Carina C. Kircher

Servus Thorsten. Interessanter Artikel, Danke!
Wie ist das zu verstehen:
-“…das genaue Fabrikat darf ich leider nicht vor Markteinführung verraten. Darüber hinaus haben wir einen Film und eine Fotostrecke mit und über diese Kamera auf Mallorca produziert.”
– “Gefilmt haben wir das Ganze auf der neuen Fujifilm X-T2”.
Ist die XT-2 die neue, getestete Kamera? Oder für wann wäre die Markteinführung einer XY angedacht?
Grüße, Carina

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