Dhobikhana

Die Wäscher von Fort Kochi

Im April diesen Jahres habe ich Indien bereist, unter anderem hat mich mein Weg in die Stadt Kochin führt. Hier hatte ich die Gelegenheit in einer Wasch-Kooperative die für das alltägliche Leben in Indien typisch ist, zu fotografieren und die Arbeit der Wäscher von Fort Kochin zu dokumentieren.
Dhobi (“Wäscher”) und khana (“Essen”) ist für viele Wäscher der Ort, der sie ernährt.

Nach wie vor wird die Wäsche von Privathaushalten und Hotels der gesamten Stadt noch von Hand gewaschen und gebügelt. Alleine das alte Bügeleisen, gefüllt mit glühenden Kokosnussschalen, wiegt 11kg und bedarf in der Bedienung enormer körperlicher Arbeit. Eine Waschmaschine ist in Indien alles andere als selbstverständlich und in der Anschaffung nur der absoluten Minderheit möglich. Die Wäscher sind zum größten Teil tamilischer Abstammung, und haben dieses Geschäft unter ihrer Kontrolle. Die Waschplätze werden in der Kooperative vom Vater auf den Sohn vererbt. Gewaschen wird an sieben Tagen die Woche, ansonsten wäre der Lebensunterhalt der Wäscher und ihrer Familien gefährdet. Viele Wäscher sehe in ihrem Leben nichts anderes als die Straßenzüge ihrer Kunden und ihren Waschplatz.

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